Mediterrane Feinkost
- 9. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Die mediterranen Töchter des Caravaning-Konzerns Trigano legen kräftig vor.

Mobilvetta aus Italien stellt eine neue Van-Baureihe mit dem Namen Karys und äußerst günstigen Preisen vor, die spanischen Ableger Benimar und Panama rüsten ihre Camper und Reisemobile technisch weiter auf und zeigen neue Grundrisse.
Der Karys löst bei Mobilvetta die Kastenwagen-Baureihe Admiral ab, drei Grundrisse, die alle den Fiat Ducato als Basis nutzen, sind im Programm. Die Sechs-Meter-Version, der Karys 5.1 hat die klassische Camper-Van Aufteilung mit einem Querbett im Heck und anschließender Küche und Nasszelle. Der 6,36 Meter lange Karys 6.1 bietet bei sonst gleicher Einrichtung zwei Längsbetten im Heck, der gleichgroße Karys 6.5 erhält an dieser Stelle eine 190 mal 188 Zentimeter große Liegefläche, die elektrisch höhenverstellbar ist. Mit dem serienmäßigen 140 PS starken 2,2-Liter-Diesel und Automatikgetriebe kostet dieser Campervan rund 66.490 Euro, der Vorgänger Admiral war rund 1000 Euro teurer. Außerdem finden sich an Bord eine Lithium-Batterie mit 100 Ah, ein Solarmodul mit 200 Watt, ein Kompressor-Kühlschrank mit 84 Liter Volumen, eine Markise mit Außenbeleuchtung und schwarze Leichtmetallräder.

Ausschließlich um Kastenwagenausbauten geht es bei der Marke Panama, die ebenso wie Benimar ihren Sitz in Peniscola in Spanien hat. Man widmet sich einzig dem Ford Transit und stellt als Spitzenmodell den neuen P10+ vor, der eine Kassettentoilette ebenso wie eine Warmwasseranlage, ein 600-Watt-Solarmodul und einen Wechselrichter für 230 Volt Haushaltsstrom als Serienausstattung erhält. Das kostet dann mindestens 69.900 Euro. Günstiger wird die Anschaffung, wenn sich der Kunde für den River 10 entscheidet, für den Panama erstmals den neuen Renault Master hernimmt. Er kann fünf Passagiere transportieren, bietet vier Schlafplätze und ist mit 130 PS oder 150 PS zu haben. Mit Automatik und Markise kostet der River rund 60.000 Euro.

Bei Benimar wurden die Aufbauprofile der Reisemobile modifiziert, so dass 20 bis 25 Kilo an Gewicht je Fahrzeug eingespart werden konnten. Besonders kompakt ist der neue Amphityron A 981 mit nur 5,98 Metern Länge, einem Heckbad und einem Hubbett vorn. An hünenhafte Camper hat Benimar mit dem Mileo Ti 262 gedacht, der Teilintegrierte bietet bis zu 2,06 Meter lange Einzelbetten im Heck. Ein neues Interieur sowie die Umstellung von Absorber- auf Kompressor-Kühlschränke und Diesel- statt Gasheizung haben alle Familienmitglieder bekommen.

Gleich vier neue Grundrisse gibt es für den Yrteo, der mit weniger als 2,2 Meter Aufbaubreite immer eine Lücke zum Durchkommen finden kann. Allerdings ist er höher geworden und kratzt nun an der Drei-Meter-Marke. Der Grund ist das Hubbett, das nun für alle Versionen angeboten wird. Der Y881 ist das klassische Zweipersonen-Fahrzeug mit Heckbad und einem Hubbett über dem Fahrerhaus, der Y862 bietet 6,99 Meter zusätzlich zwei Einzellängsbetten hinten. Die beiden Varianten mit 6,39 Meter Länge kommen mit Heckquerbett oder größerem Wohnbereich mit Face-to-Face-Sitzgruppe daher. (aum)




Kommentare